Pestruper Gräberfeld
Die Heidefläche des Pestruper Gräberfeldes steht unter Natur- und Denkmalschutz (insg. 39 ha). Sie umfasst etwa 500 Grabhügel aus der späten Bronzezeit (900-400 v. Chr.) Mehrere große so genannte Königsgräber befinden sich am Nordrand des Gräberfeldes. Diese vermutlich für die Totenverbrennung entstandenen Plätze haben einen Durchmesser von ca. 30m. Die Urnen mit der Asche wurden in kleinen Erdhügeln beigesetzt. Im Ostteil der Fläche liegen 14 Hochäcker (rituelle Bedeutung). Die Art und Größe der Anlage ist einzig im nördlichen Europa. Weitere kleine Hügelgrabanlagen befinden sich in der näheren Umgebung. Eine Schafherde dient der Erhaltung der Heidefläche.1968 wurde der Schafkoben nach alten Plänen erbaut. Nach dem Brand im Jahre 1976 wurde er wieder aufgebaut.



